von am 9. März 2016
hitandrun

Foto: Finding Berlin

Wenn ihr euch am Donnerstag, den 10.03., vom S-Bahnhof Sonnenallee auf die Suche nach grünen Kreidepfeilen macht und ihnen folgt, werdet ihr euch auf einer Industriebrache wiederfinden, die temporär zu einem Kino umgebaut wurde.

Von Anna Blume

Das Hit and Run bespielt bei jeder Veranstaltung neue und extra dafür ausgesuchte Orte, die mit den gezeigten Filmen interagieren, und der Sanierung Berlins bis jetzt trotzen. So auch dieses Mal. Die Veranstalter haben eine alte Industriehalle ausgewählt, in welcher der 1982 entstandene Film „Koyaanisqatsi“ von Godfrey Reggio gezeigt wird.

Der Film zeigt den Eingriff der Menschen in die Natur und beäugt kritisch, wie sich unsere Zivilisation immer schneller voran bewegt – und dabei oftmals die Richtung aus den Augen verliert. Herausgehoben aus dem gemütlichen Kinokontext und in die vergessene Industriewelt am kürzeren Ende der Sonnenallee versetzt, hat man die Möglichkeit, das Leben im Ungleichgewicht nicht nur durch die beeindruckenden Bilder des Films zu betrachten, sondern auch auf dem Hin- und Rückweg.

Dazwischen bleibt die Zeit stehen: es kann endlich wieder geraucht werden im Kino, die Getränke sind im Eintrittspreis (5 Euro) enthalten. Auf einer Schreibmaschine kann man sich für den Newsletter eintragen, über den die sonst üblicherweise geheimen Standorte bekannt gegeben werden.

Kino ab S-Bahnhof Sonnenallee, Donnerstag 10.03, 21 Uhr – immer den grünen Pfeilen folgen!

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