von am 20. Juni 2011

…und schaut durch’s vegitterte Fenster. 48h Neukölln gab den Besuchern die Möglichkeit in das ehemalige Jugendgefängnis einzutauchen.

„Der sitzt im Café Schönstedt“, ein gängiger Satz, wenn der Neuköllner über einen jungen Gauner schwatzte, der unfreiwillig ein paar Monate auf „Sonderurlaub“ ins Jugendgefängnis in der Schönstedtstraße eingerückt war. Seit 1991 ist die Vollzugsanstalt im Seitenflügel des Neuköllner Amtsgerichts geschlossen. Aus dem Dornröschenschlaf erweckt, wurde das Gefängnis vergangenes Wochenende im Zuge des Kunst –und Kulturfestivals 48h Neukölln. Zahlreiche Besucher strömten an den drei Tagen in die Anstalt, um selbst einen Blick hinter die tristen Mauern zu werfen. Dabei nutzte das Festival das ehemalige Gefängnis als Austellungsraum für allerlei Ergüsse verschiedenster Künstler. Uns interessierte das Café Schönstedt besonders wegen der kleinen Überbleibsel seiner ehemaligen Bewohner, die immer noch sichtbar sind.

 

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