von am 1. Mai 2015

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Immer wieder freitags: Geschichten vom Neukoellner Tellerrand und darüber hinaus. An dieser Stelle präsentieren wir die Themen der Woche – was wir noch sagen wollten, was die Anderen so machen und unsere Empfehlung fürs Wochenende.

Gimme the Grimme – hoffen wir zumindest seit dem 29. April, als wir für den Grimme Online-Award 2015 nominiert wurden. Egal wie die Fachjury entscheidet, den Publikumspreis bekommt der, welcher die meisten Likes auf sich vereinigt. Also nochmals der Aufruf an alle neukoellner.net-Fans: Drückt schön auf den „Stimme abgeben“-Button und zwar hier: www.tvspielfilm.de/grimme

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Aufreger der Woche
war der gescheiterte Journalist Nicolaus Fest. Der ehemalige Son of a Bild veröffentlichte auf seinem Blog eine grenzdebile Neukölln-Kritik. Fests Gleichung: ein bisschen Alltagsstress beim Autofahren in Neukölln + ein Theaterstück im Heimathafen, das nicht gefällt = in diesem Viertel lebt nur Gesocks. Wir haben mit einer Replik reagiert – die Kommentare auf Facebook dazu waren eindeutig: 7 zu 0 für den neukoellner.

Da wir schon bei Schwachmaten sind – passend dazu unser Fundstück der Woche:


Im Sumpf der Heimbescheißer
. Wenn es darum geht, Flüchtlinge in Neukölln unterzubringen, liefern Politik und Verwaltung eine erbärmliche Arbeit ab. In den letzten Monaten haben wir häufiger darüber berichtet – der letzte Stand hier. Diese Woche gab es wieder schlechte Nachrichten: Das Flüchtlingsheim in Neuköllns Haarlemer Straße wurde wohl mit illegal abgezweigtem Geld hochgezogen; gegen den obersten Beamten in Sachen Berliner Flüchtlingsmanagement läuft wohl ein Disziplinarverfahren – mehr Details dazu.

Die „Killerdrohne“ von Neukölln – das ZDF-Magazin „Frontal 21“ drehte diese Woche in Neukölln. Das Thema, wer hätte es gedacht – es geht um einen dubiosen Betreiber von Flüchtlingsunterkünften in Berlin. Passend dazu filmte das ZDF-Team die Skandal-Unterkunft in der Haarlemer Straße mithilfe einer Drohne. Laut dem Heimbetreiber PeWoBe brachte das ZDF dabei fast einen Flüchtling um. In der Berliner Morgenpost heißt es dazu:

Der Flüchtling Sarshar A. habe die Drohne unmittelbar vor dem Fenster seines Zimmers bemerkt und dadurch einen Nervenzusammenbruch erlitten. Hintergrund sei, so Elholtz, dass A. vor seiner Flucht in seiner Heimat Pakistan miterleben musste, wie bei einem Drohnenangriff auf sein Dorf mehrere Menschen starben

Das ZDF bestreitet den Vorfall; mehr Details zum Neuköllner „Killerdrohnen“-Vorfall gibt es hier.

Weil es so schön war – hier das Video zur Übergabe des „Goldenen Prügels“ an das Jobcenter Neukölln – wir berichteten Anfang der Woche.

Raus I. Wer mit uns die Grimme Preis-Nominierung und den 1. Mai feiern möchte – am Freitag treiben wir uns auf dem Spreewaldplatz herum und zwar bevorzugt auf dem „Locke Müller Open Air“ – mit feinen Beats, unter anderem legt unserer Chefredakteurin Regina Lechner alias Zola auf. Los geht es um 15 Uhr 🙂

Raus II. Pflichttermin am Sonntag:  Tennis Borussia spielt gegen SV Tasmania – der Spitzenreiter der Berlin-Liga duelliert sich mit dem Verfolger aus Neukölln, unserer Fußballtruppe von Tasmania. Das verspricht Hochspannung. Die Borussen rechnen mit einem neuen Besucherrekord von über 1000 Fans. Anpfiff ist um 14 Uhr im Mommsenstadion.

Raus III. Die Freibadsaison ist eröffnet, zumindest ab 1. Mai in der Gropiusstadt, siehe: www.berlinerbaeder.de

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